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In einem sehr schönen Bildband über Glenn Gould (1932 1982) wird der große Pianist des 20. Jahrhunderts einem „hochkomplexen psychologischen Krankheitsbild” (Attila Csampai) zugeordnet, dessen „krankhafte Egozentrik, Beherrsch- und Kontrollsucht” er in seiner Musik öffentlich oder ganz im Verborgenen ungefährdet hinüberretten konnte.
Andere feierten ihn als ein „faszinierendes Beispiel, wie man sich dem Betrieb verweigern, aber alle technischen Möglichkeiten nutzen und in vielen Künsten überlegen-originell sein kann ohne zum Sektierer zu verkümmern” (Joachim Kaiser).
Die Lesung präsentiert und diskutiert die Äußerungen von und über Glenn Gould, seine Biografie sowie in vielen Beispielen die unvergängliche Kunst des überragenden Interpreten auch im Vergleich mit anderen Auffassungen.
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